Es gibt einige Menschen die glauben, dass man bereits vor der Taufe im Heiligen Geist gerettet sei. Lasst uns nun auf Beispiele des Alten Testaments und Schriften des Neuen Testaments schauen, um aufzuzeigen, dass diese Ansicht falsch ist. Wir sind gerettet, wenn wir im Wasser und im Heiligen Geist getauft werden (im Heiligen Geist getauft werden wird in der Bibel oft auch als Empfangen des Heiligen Geistes oder als neugeboren im Heiligen Geist bezeichnet. All diese Bezeichnungen bedeuten dasselbe- es handelt sich nicht um unterschiedliche Erfahrungen).
Alles im Alten Testament war ein Beispiel (oder ein Schatten)
Hebräer 8:4-5
Wäre er nun auf der Erde, so könnte er nicht einmal Priester sein, denn hier gibt es ja Priester, die nach den Vorschriften des Gesetzes Opfergaben darbringen. Sie verrichten ihren Dienst allerdings in einem Heiligtum, das nur einen Schatten, nur eine unvollkommene Nachbildung des wahren Heiligtums darstellt, das im Himmel ist. Denn als Mose daranging, das Heilige Zelt zu errichten, erhielt er von Gott die Weisung: »Gib Acht, dass alles genau nach dem Urbild angefertigt wird, das ich dir hier auf dem Berg gezeigt habe.«
Anmerkung: Mose erhielt die Anweisung, alles exakt nach Gottes Muster (Urbild) oder Beispiel auszuführen, denn diese Dinge (Das Heilige Zelt, das Priestertum und die Erfahrungen, die sie machen sollten) würden alle ein Beispiel für die Gläubigen im Neuen Testament werden.
Ganz Israel wurde im Wasser und in der Wolke getauft.
1 . Korinther 10:1-2
Ich will, dass ihr euch klarmacht, Brüder und Schwestern, wie es unseren Vorfahren nach dem Auszug aus Ägypten ergangen ist. Sie waren alle unter der Wolke und gingen alle durch das Meer. Sie alle wurden durch die Wolke und das Wasser des Meeres auf Mose getauft.
Anmerkung: Alle Israeliten wurden im Wasser (Rotes Meer) und in der Wolke (sie wurde nachts zur Feuersäule- 2.Mose 14:24) getauft. Das Feuer symbolisiert den Heiligen Geist. Hier sehen wir also, dass alle Israeliten im Wasser und im Feuer getauft wurden.
Die Wolke wurde in der Nacht zur Feuersäule
2.Mose 14:21-24
Nun streckte Mose seine Hand über das Meer aus, und der Herr ließ die ganze Nacht über einen starken Ostwind wehen, der das Wasser zurücktrieb. So verwandelte sich das Meer in trockenes Land. Das Wasser teilte sich, es stand auf beiden Seiten wie eine Mauer, und die Israeliten gingen trockenen Fußes mitten durchs Meer. Die Ägypter verfolgten sie; und alle Streitwagen des Pharaos mit den Pferden und Wagenkämpfern jagten hinter ihnen her ins Meer hinein. Kurz vor Morgengrauen sah der Herr aus der Feuer- und Wolkensäule auf das Heer der Ägypter und stürzte es in Verwirrung.
Anmerkung: So wie das ganze Volk Israel (und es gab keine Ausnahme) durch das Wasser und die Wolke (Feuer) auf Mose getauft wurde, genauso werden im Neuen Testament alle auf Jesus Christus im Wasser und Heiligen Geist (Feuer) getauft.
Durch den Heiligen Geist sind wir alle in den Leib von Christus (die Kirche) getauft…
Jeder Gläubige wurde mit dem Heiligen Geist und Feuer auf den Namen Jesus Christus getauft.
Matthäus 3:11
Johannes sagte auch: »Ich taufe euch mit Wasser, damit ihr euer Leben ändert. Aber der, der nach mir kommt, ist mächtiger als ich. Ich bin nicht einmal gut genug, ihm die Schuhe auszuziehen. Er wird euch mit dem Heiligen Geist und mit dem Feuer des Gerichts taufen.
Durch den Heiligen Geist sind wir alle in den Leib von Christus (die Kirche) getauft
1.Korinther 12:13
Denn wir alle, Juden wie Griechen, Menschen im Sklavenstand wie Freie, sind in der Taufe durch denselben Geist in den einen Leib, in Christus, eingegliedert und auch alle mit demselben Geist erfüllt worden.
Anmerkung: So wie alle Israeliten durch Wasser und die Wolke (Feuer) auf Mose getauft wurden, genauso werde alle Gläubigen auf den Namen Jesus Christus durch Wasser und Geist (und mit Feuer) getauft. Beachte das Wort alle. Die oben angeführte Schrift zeigt sehr klar, dass wir nur durch die Taufe durch den Heiligen Geist Teil der Kirche (dem Leib Christi) werden.
Johannes erkennt Jesus als das Lamm (Opfer) Gottes
Johannes 1:29, 35-36
Als Johannes am nächsten Tag Jesus auf sich zukommen sah, sagte er: „Seht dort das Opferlamm Gottes, das die Schuld der ganzen Welt wegnimmt.“
Am nächsten Tag stand Johannes an derselben Stelle, und zwei von seinen Jüngern waren bei ihm. Als er Jesus vorbeigehen sah, sagte er: „Seht dort das Opferlamm Gottes.“
Jesus‘ Auftrag als Lamm (Opfer) war am Kreuz vollendet
Johannes 19:30
Jesus nahm davon und sagte: „Jetzt ist alles vollendet.“ Dann ließ er den Kopf sinken und gab sein Leben in die Hände des Vaters zurück.
Anmerkung: Als Lamm Gottes (Gottes Opfer für unsere Sünden) erfüllte Jesus den Auftrag am Kreuz. Er sagte: „Jetzt ist alles vollendet“. Denn als Hoher Priester (genauso wie die Hohen Priester des Alten Testamentes) musste er das Blut des Opfers in das Allerheiligste bringen- also in den Himmel.
Als Hoher Priester musste Jesus sein Blut, also sein Opfer, im Allerheiligsten (Heiligtum) zeigen.
Hebräer 5:5-6
So hat sich auch Christus nicht selbst die Würde des Obersten Priesters genommen, sondern Gott hat sie ihm gegeben, der zu ihm sagte: „Du bist mein Sohn, heute habe ich dich dazu gemacht.“ Und an einer anderen Stelle sagt Gott: „Du bist Priester auf ewig, nach der Art Melchisedeks.“
Als Hoher Priester musste er auferstehen und in das Allerheiligste eintreten.
Hebräer 9:6-7,11-12
Das Heiligtum besteht also aus zwei Teilen. In den vorderen Teil des Zeltes gehen die Priester jeden Tag und verrichten dort ihren Dienst. Den hinteren Teil darf nur der Oberste Priester betreten, und das auch nur einmal im Jahr. Dabei nimmt er Blut mit und opfert es für sich und für die Menschen, die ohne bösen Willen schuldig geworden sind…
Jetzt aber ist Christus gekommen als der Oberste Priester, dessen Opfer uns in Gottes Augen wirklich vollkommen gemacht hat. Er ist durch den vorderen Teil des Zeltes hindurchgegangen – des Zeltes, das größer und vollkommener ist, weil es nicht von Menschen errichtet wurde, und das heißt: nicht zu dieser Welt gehört. Und er ist ein für alle Mal hineingegangen in das eigentliche, das himmlische Allerheiligste. Das tat er nicht mit dem Blut von Böcken und jungen Stieren, sondern mit seinem eigenen Blut. Und so hat er uns für immer von unserer Schuld befreit.
Das wahre Allerheiligste ist der Himmel
Hebräer 9:23-24
Alle Nachbildungen der himmlischen Wirklichkeit müssen auf solche Weise gereinigt werden; aber für die himmlischen Urbilder selbst sind bessere Opfer nötig. Christus ging nicht in ein Allerheiligstes, das Menschen errichtet haben und das doch nur eine unvollkommene Nachbildung des wirklichen Allerheiligsten ist. Er ging in den Himmel selbst, um von jetzt an ständig in der Gegenwart Gottes zu verweilen und bei ihm für uns einzutreten.
Anmerkung: Während das Tabernakel (der Tempel) noch stand, war der Weg in das wahre Allerheiligste (den Himmel) noch verschlossen. Durch Seinen Tod hat Jesus den Weg geöffnet, wie es in der darauffolgenden Schrift durch einen Schleier (Vorhang), der den Eingang zum Allerheiligsten verschloss und durch Jesus‘ Opfer zweigeteilt wurde, dargestellt wird.
Markus 15:37-38
Aber Jesus schrie laut auf und starb. Da zerriss der Vorhang vor dem Allerheiligsten im Tempel von oben bis unten.
Anmerkung: Im Lichte dessen, was wir bisher gelesen haben, konnte die Rettung nur durch Jesus als Hoher Priester, der in das Allerheiligste (den Himmel, wo er zur Rechten Gottes sitzt) eintrat, erlangt werden. Nur deshalb konnte der Heilige Geist über die Jünger ausgegossen werden (das war am Tag des Pfingstereignisses und nicht vorher). Dieser Aspekt wird in den nächsten beiden Schriften nochmals veranschaulicht.
Johannes 7:37-39
Am letzten Festtag, dem Höhepunkt des ganzen Festes, trat Jesus vor die Menge und rief: „Wer durstig ist, soll zu mir kommen und trinken – jeder, der mir vertraut! Denn in den Heiligen Schriften heißt es: ›Aus seinem Innern wird lebendiges Wasser strömen.‹“ Jesus meinte damit den Geist Gottes, den die erhalten sollten, die ihn im Glauben annehmen. Damals war der Geist noch nicht gekommen, weil Jesus noch nicht in Gottes Herrlichkeit aufgenommen war.
Johannes 16:7-10
Aber glaubt mir, es ist gut für euch, dass ich fortgehe; denn sonst wird der Helfer nicht zu euch kommen. Wenn ich aber fortgehe, dann werde ich ihn zu euch senden und er wird meine Stelle einnehmen. Wenn er kommt, wird er gegen die Welt auftreten. Er wird den Menschen zeigen, was Sünde ist und was Gerechtigkeit und was Gericht. Die Sünde besteht darin, dass sie mich ablehnen. Die Gerechtigkeit besteht darin, dass Gott mir Recht gibt; denn ich gehe zum Vater und ihr werdet mich nicht mehr sehen.
Anmerkung: Jesus wird beim Ausgießen des Heiligen Geistes über die Jünger nicht dabei sein (das wird klar durch die Worte fort gehen und senden). Jesus wird auf der Erde nicht präsent sein, wenn die Jünger den Heiligen Geist empfangen, weil er beim Vater sein wird (im Himmel- dem Allerheiligsten, Vers 10).
Vers 10: Die Gerechtigkeit besteht darin, dass Gott mir Recht gibt; denn ich gehe zum Vater und ihr werdet mich nicht mehr sehen.
Johannes 16:10
Hier sehen wir also, dass die Jünger nicht von neuem geboren wurden (nicht den Heiligen Geist empfingen), solange Jesus auf der Erde war. Der Heilige Geist war zwar mit ihnen (Johannes 14:7), jedoch noch nicht in ihnen bis sie am Pfingsttag mit dem Heiligen Geist getauft wurden. Die Begriffe „Neugeboren sein“, „die Taufe im Heiligen Geist“, „mit dem Heiligen Geist erfüllt sein“, sind alles Hinweise auf diese eine Erfahrung.- Epheser 4:4
Finde die Rettung in deiner eigenen Bibel:
Markus 16:17, Apostelgeschichte 2:4, Apostelgeschichte 10:44, Apostelgeschichte 19:1-6
Was du tun sollst:
Apostelgeschichte 2:37-38


