Wir verstehen das Leben und die Dinge des Lebens, welche dazugehören, durch unseren eigenen Intellekt und erlernen die Weisheiten dieser Welt auf wissenschaftlicher Basis. Gottes Weisheit jedoch kann weder durch unseren eigenen Intellekt verstanden noch wissenschaftlich erforscht werden, sondern sollte uns von Gott durch seinen Geist gegeben werden.
Die Weisheit Gottes kann nicht mit dem menschlichen Verstand oder Intellekt erfasst werden, sondern nur durch den Geist Gottes.
Wenn wir uns mit unserem Intellekt eine Idee oder Lehre erdenken, dann ist es nur logisch, dass dies durch den Intellekt einer anderen Person erfasst und verstanden werden kann. Dies ist der menschliche Verstand, welcher durch eben diesen menschlichen Verstand verstanden wird.
1 Korinther 2:11
Wie die Gedanken eines Menschen nur seinem eigenen Geist bekannt sind, so weiß auch nur der Geist Gottes, was in Gott vorgeht.
Paulus der Apostel war ein gelehrter Mann, ein Theologe und Intellektueller, bevor er zu Jesus fand. Als er jedoch den Heiligen Geist empfing, realisierte er, dass all dieses Wissen keinen Wert hatte, um Gott zu verstehen. Er beschrieb es als unsinnig.
Philipper 3:7-8
Aber dies alles, was mir früher als Vorteil erschien, habe ich durch Christus als Nachteil erkannt. Ich betrachte überhaupt alles als Verlust im Vergleich mit dem überwältigenden Gewinn, dass ich Jesus Christus als meinen Herrn kenne. Durch ihn hat für mich alles andere seinen Wert verloren, ja, ich halte es für bloßen Dreck. Nur noch Christus besitzt für mich einen Wert.
Als Beispiel: Nikodemus war ein Gelehrter, ein Theologe, doch trotz all seinem Anreichern an Wissen wusste er trotzdem nicht, wer Jesus war. Er sah ihn als Rabbi (Lehrer/Meister).
Johannes 3:2
Eines Nachts kam er zu Jesus und sagte zu ihm: »Rabbi, wir wissen, dass Gott dich gesandt und dich als Lehrer bestätigt hat. Nur mit Gottes Hilfe kann jemand solche Wunder vollbringen, wie du sie tust.«
Petrus (welcher ein Apostel wurde) auf der anderen Seite war kein Intellektueller und keineswegs so gelehrt, kannte jedoch Jesus, weil Gott es ihm offenbart hat.
Matthäus 16:13-17
Als Jesus in die Gegend der Stadt Cäsarea Philippi kam, fragte er seine Jünger: »Für wen halten die Leute den Menschensohn?« Die Jünger gaben zur Antwort: »Die einen halten dich für den wieder auferstandenen Täufer Johannes, andere halten dich für den wiedergekommenen Elija, und wieder andere meinen, du seist Jeremia oder sonst einer von den alten Propheten.« »Und ihr«, wollte Jesus wissen, »für wen haltet ihr mich?« Da sagte Simon Petrus: »Du bist Christus, der versprochene Retter, der Sohn des lebendigen Gottes!« Darauf sagte Jesus zu ihm: »Du darfst dich freuen, Simon, Sohn von Johannes, denn diese Erkenntnis hast du nicht aus dir selbst; mein Vater im Himmel hat sie dir gegeben.
Gott hat seine Weisheit für jene Leute versteckt, welche versuchen, sie durch ihren eigenen Intellekt zu verstehen:
Matthäus 11:25-27
Zu jener Zeit begann Jesus und sprach: Ich preise dich, Vater, Herr des Himmels und der Erde, dass du dies vor Weisen und Verständigen verborgen und es Unmündigen offenbart hast (ELB-Bibel).
Ja, Vater, so wolltest du es haben! Mein Vater hat mir alle Macht übergeben. Niemand kennt den Sohn, nur der Vater, und niemand den Vater, nur der Sohn – und die, denen der Sohn ihn offenbaren will.
Gott enthüllt seine Worte denen, die sich ihm öffnen und Demut zeigen, den Kindern gleich.
Wir sehen die Warnung jener, welche religiös sind und konstant lernen, jedoch niemals die Weisheit erhalten und die Wahrheit erkennen.
2 Timotheus 3:5-7
Sie geben sich zwar den Anschein der Frömmigkeit, aber von der wahren Lehre, von der Kraft, aus der echte Frömmigkeit lebt, wollen sie nichts wissen. Halte dich von diesen Menschen fern!
Aus diesen Kreisen kommen nämlich die Leute, die sich in die Häuser einschleichen. Sie suchen gewisse Frauen für sich zu gewinnen, die mit Sünden beladen sind und von allen möglichen Leidenschaften umgetrieben werden, solche, die immerfort lernen wollen und doch nie zur Erkenntnis der Wahrheit durchdringen können.
Die gute Botschaft verkünden:
Wenn vom Evangelium gesprochen wird, geht es weder um die Menge an Wissen und Erklärungen noch um die Art und Weise, wie es überbracht wird. Es ist die Einfachheit von Gottes Wort, welche eine Person zum Herrn bringt. Wenn Gottes Wort gesprochen wird, enthüllt Gott dem demütigen Zuhörer, wer Jesus ist.
Johannes 6:44-45
Nur die können zu mir kommen, die der Vater, der mich gesandt hat, zu mir führt. Und ich werde alle, die zu mir kommen, am letzten Tag vom Tod auferwecken. In den Schriften der Propheten heißt es: ›Alle werden von Gott unterwiesen sein.‹ Wer den Vater hört und von ihm lernt, kommt zu mir.
Dies ist Gottes neuer Weg, wie er im Alten Testament prophezeit wurde:
Jeremia 31:31-34
»Gebt Acht!«, sagt der Herr. »Die Zeit kommt, da werde ich mit dem Volk von Israel und dem Volk von Juda einen neuen Bund schließen. Er wird nicht dem Bund gleichen, den ich mit ihren Vorfahren geschlossen habe, als ich sie bei der Hand nahm und aus Ägypten herausführte. Diesen Bund haben sie gebrochen, obwohl ich ihnen doch ein guter Herr gewesen war. Der neue Bund, den ich dann mit dem Volk Israel schließen will, wird völlig anders sein: Ich werde ihnen mein Gesetz nicht auf Steintafeln, sondern in Herz und Gewissen schreiben. Ich werde ihr Gott sein und sie werden mein Volk sein«, sagt der Herr. »Niemand muss dann noch seinen Nachbarn belehren oder zu seinem Bruder sagen: ›Lerne den Herrn kennen!‹ Denn alle werden dann wissen, wer ich bin, von den Geringsten bis zu den Vornehmsten. Das sage ich, der Herr. Ich will ihnen ihren Ungehorsam vergeben und nie mehr an ihre Schuld denken.«
Im Alten Testament ersuchte ein Israelit den Rat Gottes durch einen Priester.
Maleachi 2:7
Denn die Lippen des Priesters sollen Erkenntnis bewahren, und Weisung sucht man aus seinem Mund; denn er ist ein Bote des HERRN der Heerscharen (ELB-Bibel).
Im Neuen Testament (mit dem neuen Bund) jedoch werden alle Menschen, die zu Gott gehören durch seinen Heiligen Geist gelehrt.
1 Korinther 2:12-13
Wir haben aber nicht den Geist dieser Welt erhalten, sondern den Geist, der von Gott kommt. Darum können wir erkennen, was Gott uns geschenkt hat. Davon reden wir nicht in Worten, wie sie menschliche Weisheit lehrt, sondern in Worten, die der Geist Gottes eingibt. Von dem, was Gott uns durch seinen Geist offenbart, reden wir so, wie sein Geist es uns lehrt.
1 Korinther 2:9-11
Es heißt ja in den Heiligen Schriften: »Was kein Auge jemals gesehen und kein Ohr gehört hat, worauf kein Mensch jemals gekommen ist, das hält Gott bereit für die, die ihn lieben.« Uns hat Gott dieses Geheimnis enthüllt durch seinen Geist, den er uns gegeben hat. Denn der Geist erforscht alles, auch die geheimsten Absichten Gottes. Wie die Gedanken eines Menschen nur seinem eigenen Geist bekannt sind, so weiß auch nur der Geist Gottes, was in Gott vorgeht.
Johannes 14:26
Der Vater wird euch in meinem Namen den Helfer senden, der an meine Stelle tritt, den Heiligen Geist. Der wird euch alles Weitere lehren und euch an alles erinnern, was ich selbst schon gesagt habe.
1 Johannes 2:27
Ihr aber habt von Christus den Heiligen Geist empfangen. Solange dieser Geist in euch bleibt, habt ihr keinen anderen Lehrer nötig. Denn er belehrt euch über alles. Was er sagt, ist wahr und keine Lüge. Tut darum, was der Geist euch lehrt: Bleibt mit Christus vereint!
Für den menschlichen Verstand, dem Intellekt, erscheint die Weisheit Gottes als albern, da dieser die Dinge des Herrn nicht verstehen kann.
1 Korinther 2:14-16
Menschen, die sich auf ihre natürlichen Fähigkeiten verlassen, lehnen ab, was der Geist Gottes enthüllt. Es kommt ihnen unsinnig vor. Sie können nichts damit anfangen, weil es nur mit Hilfe des Geistes beurteilt werden kann. Wer dagegen den Geist hat, kann über alles urteilen, aber nicht von jemand beurteilt werden, der den Geist nicht hat.
Die Weisheit, welche wir im Herrn haben ist ein Geschenk für einen selbst und für die Gemeinde/Kirche. Deshalb gibt es keinen Raum für Prahlerei, da diese Weisheit nicht von eigenen Fähigkeiten und Wissen stammt, sondern rein von Gott gegeben wurde.
1 Korinther 4:7
Wer gibt dir denn das Recht, dir etwas einzubilden? Kommt nicht alles, was du hast, von Gott? Wie kannst du dann damit angeben, als hättest du es von dir selbst?
Galater 1:11-12
Das müsst ihr wissen, Brüder und Schwestern: Die Gute Nachricht, die ich verkünde, ist kein Menschenwort.
Ich habe es nämlich weder von einem Menschen empfangen noch erlernt, sondern durch eine Offenbarung Jesu Christi (ELB-Bibel).
Bei der Weisheit Gottes handelt es sich nicht darum, wie viele Schriften man zitieren kann, sondern um das Erkennen Gottes und seinen Plan, welcher uns durch seinen Geist offenbart wird. Durch Jesus Christus können wir die persönliche erfahren, Gottes Heiligen Geist zu empfangen.
Du kannst diese Erfahrung heute machen und Gott selbst kennenlernen
Apostelgeschichte 2:37-38
Dieses Wort traf die Zuhörer mitten ins Herz und sie fragten Petrus und die anderen Apostel: »Brüder, was sollen wir tun?« Petrus antwortete: »Kehrt jetzt um und lasst euch taufen auf Jesus Christus; lasst seinen Namen über euch ausrufen und bekennt euch zu ihm – jeder und jede im Volk! Dann wird Gott euch eure Schuld vergeben und euch seinen Heiligen Geist schenken.
Apostelgeschichte 2:4
Alle wurden vom Geist Gottes erfüllt und begannen in anderen Sprachen zu reden, jeder und jede, wie es ihnen der Geist Gottes eingab.


