Sabine aus Südtirol

Ich bin in einer katholischen Familie aufgewachsen, habe mich aber schon in meiner Jugend von der Scheinheiligkeit der meisten Kirchengänger und den katholischen Messen entfernt. So vieles war unverständlich für mich und am meisten quälten mich all meine Fragen, auch über Gottes Ungerechtigkeit, auf die es anscheinend keine Antworten gab. Ich lebte nach meiner Gewissensentscheidung, betete täglich zu Gott und glaubte fest an Seine Existenz im Himmel, aber nicht an Sein Wirken auch auf der Erde.

Durch ein Erlebnis, wo ich einem jungen Drogenabhängigen helfen wollte, war ich fast lebensmüde geworden, denn ich konnte nicht verstehen, warum Gott nicht hilft und warum ich mit Gottes Glauben nichts ändern kann. Also reiste ich (ich war gerade 21 Jahre alt) mit Rucksack und Schlafsack nach Australien und 5 lange Monate riskierte ich allein, per Autostop, mein Leben. Während meiner Reise dort habe ich aber auch realisiert, dass Gottes schützende Hand über mir war, denn ich war in Situationen gekommen, wo mich ein schlimmes Ende erwartet hätte.

Einige Wochen vor meiner Heimreise lies mich ein junger Mann mitfahren und erzählte mir seine Lebensgeschichte. Er war früher drogenabhängig gewesen und sein Ende war nahe, doch dann war er durch einen Freund zu einer Christenversammlung gegangen und hatte Gottes Wort befolgt: Bereue, lass dich Taufen und du wirst den heiligen Geist empfangen, mit dem Wunder in Zungen zu sprechen. Genau das geschah mit ihm und kurz darauf hatte Gott ihn geheilt. Dass es ihm jetzt sehr gut ging, das war mir sofort klar, aber dass Gott ein Wunder getan hatte und dass man selbst einen Beweis der Wahrheit bekommen würde, das konnte ich nicht glauben.. Der Junge fragte mich, ob ich nicht am nächsten Tag mit ihm zu einer Christenversammlung kommen wolle, ich wollte sofort NEIN sagen, aber plötzlich schrie ich YES in dem Auto und wusste nicht wie mir geschah.

Das folgende Erlebnis bei der Versammlung, an der Gott durch die Geistesgaben – der Zungensprache, der Weisungen und Prophezeiungen – durch seine Leute präsent ist, verfolgte mich mit nach Hause für zwei lange Jahre. Ich wusste, dass ich dort etwas Wundersames erlebt hatte und als ich endlich beschlossen hatte, mehr wissen zu wollen, fuhr ich nach Florenz zu derselben Christengemeinde. Ich wollte auch sehen, wie diese Leute denn anderen Menschen helfen konnten.

Auch sie verkündeten mir wieder das Wort Gottes aus der Apostelgeschichte. 2:38 , aber da ich als Katholikin doch als Baby schon getauft war, verstand ich deren jetzige Notwendigkeit nicht. Es wurde mir erklärt, dass die Taufe die Vergebung der Sünde bedeutet und dass wir beim Untertauchen im Wasser, symbolisch mit Jesus sterben und so beim Empfangen des Heiligen Geistes neugeboren werden. Ich bekam Antworten auf so viele Fragen, aber trotzdem wollte ich nicht Menschen folgen, nein ich wollte nur Gott glauben.

Ich ging allein in ein Hotelzimmer, schlug meine Bibel auf (die ich nie gelesen hatte) und betete zu Gott und im selben Moment fing ich an in einer anderen Sprache zu reden, ich hielt mir den Mund zu und versuchte wieder Hallelujah zu sagen, aber diese Sprache war wieder da. Ich war unglaublich glücklich und begriff , dass ich den heiligen Geist empfangen hatte, genauso wie es Gott verspricht und es geschrieben steht.

Am nächsten Tag lies ich mich auf den Namen Jesu Christi, durch vollständiges Untertauchen im Wasser, taufen und mein neues Leben begann. Drei Tage später kam mein damaliger guter Freund (heute mein Mann) Helmuth nach Florenz, um mich von dort wegzuholen, aber auch er befolgte das Wort Gottes und empfing den Heiligen Geist wie es die Bibel verspricht.

Eine Woche später wurde seine Mutter von Leberzirrhose geheilt (sie war zuvor sehr verärgert darüber, dass wir jetzt anders glauben, aber trotzdem bat sie uns um Gebet); drei Wochen danach heilte Gott auch meine geschädigte Wirbelsäule und all die Schäden, die daraus gefolgt waren. Ja, heute habe ich sogar 3 Kinder, die ich laut Ärzte niemals hätte austragen können und die Prognose aller Spezialisten für mich war, dass ich mit 30 Jahren nur mit Mühe und Not hätte gehen können, gar nicht zu sprechen über die starken Schmerzen die ich hätte erleiden müssen.

Mittlerweile ist es schon 25 Jahr her, dass ich im Herrn bin und ich danke Gott dafür, denn Er hat mich an die Hand genommen und mich zu Ihm geführt. Gott schaut in unser Herz und ruft uns durch Seine Diener, denn Er will eine persönliche Beziehung mit uns.

Nur wenn wir uns Gott auf Seine festgesetzte Art und Weise nähern, wird Er uns antworten und wir werden von Seinen Versprechen, Seinem Schutz und Seiner Liebe erfahren.

Amen.