Miriam aus Südtirol

Meine Eltern hatten beide den Heiligen Geist empfangen, bevor ich geboren wurde und deshalb habe ich schon immer die Gegenwart Gottes im Leben meiner Familie gespürt. Jedoch hat es eine Weile gedauert, bis ich mein Herz dem Herrn öffnete. Irgendwie dachte ich, wenn der Herr zurückkommt, so müssen meine Eltern mich mitnehmen, weil ich ja nur ein Kind war.

Als ich in die Oberschule kam, fand ich neue Freunde und ich erzählte ihnen über meinen Glauben. Ich wusste immer schon was richtig war, aber ich konnte einfach nicht diesen Schritt zu Gott machen, aus Angst den Weg mit Gott nicht richtig zu gehen.

2010 bin ich dann zu einem Kidscamp in Australien gegangen und habe da endlich für mich entschieden, dass ich auch Teil von Gottes Familie sein möchte. Ich habe dann den Heiligen Geist empfangen, mit dem Zeichen in Zungen zu sprechen. Zwei Wochen später habe ich mich auch durch vollständiges Untertauchen im Wasser taufen lassen. Das war wunderbar, denn seit diesem Augenblick steht auch mein Name im Buch des Lebens. 

Als die Schulferien vorbei waren, erzählte ich meinen Freunden, was passiert war. Am Anfang waren sie interessiert, aber dann wollten sie nicht mehr mit mir sprechen. Ich habe Gott dieses Problem übergeben und Er hat meine Gebete erhört, denn 2012 fragte mich eine meiner Freundinnen, nachdem ich ihr Schriften aus der Bibel gezeigt hatte, ob sie zu einer Versammlung kommen dürfe. Diese Freundin heißt Katrin und einige Wochen später hat auch sie den Heiligen Geist empfangen und sich taufen lassen. Nach kurzer Zeit ist ihre ganze Familie ebenso zum Herrn gekommen. Nun haben wir auch hier einige junge Erwachsene und diese gute Freundin ist nun meine beste Freundin geworden.

Eine Heilung, die auch mit mir zu tun hat, geschah, als ich noch in Mamis Bauch war. Am Tag vor meiner Geburt hatte ich mich noch nicht gedreht und die Ärzte schlossen mögliche Komplikationen nicht aus. Aber Mami hat in der Nacht gebetet und in der Bibel gelesen und am nächsten Tag hatte ich mich völlig gedreht gehabt. Die Ärzte hielten das für unmöglich, aber für Gott ist alles möglich. So viele Dinge sind in meinem Leben geschehen, wo ich die Gegenwart Gottes und Seine Kraft sehen und spüren konnte. Ich danke Gott jeden Tag für das, was Er für mich getan hat und für die ganze Gemeinde hier.

Amen.