Ewelyn aus Südtirol

Ich heiße Ewelyn und komme aus Südtirol, Norditalien. Meine Zeugenaussage im Herrn startete im Herbst 2012. Aufgewachsen in einer katholischen Familie, wie das in Südtirol üblich ist, ging ich als Kind sehr gerne in die Kirche und hörte mir gerne Geschichten an, die mir aus der Kinderbibel vorgelesen wurden.

Später dann als Teenager begann ich mir meinen eigenen Glauben zusammen zu basteln, in dem Gott nur ganz am Rande eine Rolle spielte. Er war für mich ganz weit weg und ich konnte Sein Wirken hier auf der Erde und in meinem Leben nicht sehen.

Als dann im Herbst 2012 meine Schwester begann, Versammlungen von Revival Centres zu besuchen, fing sie an, meiner ganzen Familie und mir von einem Gott zu erzählen, der eine Beziehung mit jedem einzelnen Menschen hat, man müsse es nur wollen. Meine Begeisterung hielt sich anfangs in Grenzen und ich wollte nicht hören, was sie mir zu erzählen hatte. Ich verbot ihr sogar, mir weiterhin von Gott zu berichten. Da meine Schwester aber eine sehr hartnäckige Person sein kann, befolgte sie meinen Wunsch nicht und erzählte mir immer mehr vom Gott der Bibel.

Als ich dann durch meine Schwester von Heilungen und Wundern hörte, fing ich an zu begreifen, dass Gott wirklich eine Beziehung mit uns Menschen haben möchte, vorausgesetzt man lässt Ihn in sein Leben. Meine Neugierde war nun geweckt und ich stellte meiner Schwester zahlreiche Fragen. Sie lud mich zu einer Versammlung ein und ich ging mit.

Dies war der Abend, an dem sie sich taufen ließ. All das, die Taufe meiner Schwester und die Versammlung, berührten mich sehr. Zuhause angekommen ging ich in mein Zimmer, wo ich noch vor dem Schlafengehen Gott darum bat, mir Seinen Heiligen Geist zu geben. Kurze Zeit später sprach ich in einer neuen Sprache, genauso wie die Bibel es in Apostelgeschichte 2:38 berichtet. Ich spürte eine Freude und einen Frieden in mir, wie ich es vorher noch nie gespürt hatte.

Einige Zeit später ließ ich mich durch volles Untertauchen im Wasser taufen, genauso wie es in der Bibel steht. Innerhalb von wenigen Monaten kam meine ganze Familie zum Herrn. Seither hat Gott uns immer wieder in schwierigen Situationen geholfen. So hat Er mich z.B. von meinen Angstzuständen und Depressionen befreit, unter welchen ich als Kind und Jugendliche sehr gelitten hatte.

Das Jahr 2020 war für viele von uns nicht einfach. Als Krankenpflegerin erlebte ich die Pandemie an vorderster Front mit und kann nur sagen, dass ich keine Angst hatte in dieser ungewissen Zeit, sondern stets den Frieden des Herrn in mir spürte und wusste, dass Er mich fest in seiner Hand hält und mich durch diese schwere Zeit trägt.

Ich bin dem Herrn dankbar, Teil eines so großen und wundervollen Plans zu sein und zu wissen, dass Er uns durch jede Situation im Leben hindurchführt und jenen Menschen, die Seinem Wort folgen, in vollem Überfluss segnet.

Amen